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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">BMBF-Projekt &#8222;Diversit&#228;t in der Medizin&#8220;</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>SYM-01 Studierendenauswahl 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>SYM-01-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Das Projekt &#8222;Diversit&#228;t in der Medizin&#8220; (DiMe) untersucht Barrieren und F&#246;rderfaktoren im Zulassungsprozess zum Medizinstudium sowie die Rolle der Diversit&#228;tssensibilit&#228;t im &#220;bergang von der Schule in das Studium. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Ma&#223;nahmen, welche die Partizipation unterrepr&#228;sentierter Gruppen an der Bewerbung f&#252;r medizinische Hochschulen erh&#246;hen k&#246;nnen. Ziel des dreij&#228;hrigen Projektes ist es, praxisrelevante Erkenntnisse zu gewinnen und Interventionsma&#223;nahmen zur F&#246;rderung von Chancengerechtigkeit durch Diversit&#228;tssensibilisierung in der Medizin zu entwickeln.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Der methodische Ansatz basiert auf den Prinzipien der Aktionsforschung und des Co-Designs, die eine enge Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern erm&#246;glichen. Die Studie umfasst vier Arbeitspakete. Zun&#228;chst erfolgt eine Literaturrecherche, gefolgt von Workshops mit Medizinstudierenden, Lehrkr&#228;ften, Sch&#252;ler&#42;innen sowie Vertreter&#42;innen von Migrantenorganisationen und Hochschulen. In Nominalgruppenworkshops und World-Caf&#233;-Veranstaltungen werden H&#252;rden und F&#246;rderfaktoren identifiziert sowie Interventionsideen entwickelt. Zur Pilotierung der Ma&#223;nahmen in drei Hamburger weiterf&#252;hrenden Schulen werden Informationsveranstaltungen, Mentoring-Programme und Qualifizierungsma&#223;nahmen f&#252;r Lehrkr&#228;fte getestet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Erste Ergebnisse zeigen, dass sowohl individuelle als auch strukturelle Barrieren im Zulassungsprozess bestehen, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu Informationen und Unterst&#252;tzung f&#252;r unterrepr&#228;sentierte Gruppen. Diversit&#228;tssensibilit&#228;t spielt eine entscheidende Rolle im &#220;bergang von der Schule ins Studium. In den bisherigen Workshops wurden mehrere F&#246;rderfaktoren identifiziert, die den &#220;bergang erleichtern, wie gezielte Informationsangebote, Mentoring-Programme und die Sensibilisierung der Beteiligten. Weitere vorl&#228;ufige Ergebnisse werden vorgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Zulassung zum Medizinstudium durch Barrieren beeinflusst wird, die teilweise durch eine mangelnde Diversit&#228;tssensibilisierung verst&#228;rkt werden. Interventionen, die sowohl die Bewusstseinsbildung bei Lehrkr&#228;ften als auch die Unterst&#252;tzung von Sch&#252;ler&#42;innen mit Migrationshintergrund st&#228;rken, k&#246;nnen die Chancengleichheit erh&#246;hen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Messages:</Mark1> Um die Partizipation unterrepr&#228;sentierter Gruppen zu steigern, m&#252;ssen sowohl strukturelle als auch kulturelle Barrieren abgebaut werden. Eine erh&#246;hte Diversit&#228;tssensibilisierung im Bildungssystem, insbesondere bei Lehrkr&#228;ften und im Auswahlprozess der Hochschulen, ist essenziell, um Chancengleichheit zu f&#246;rdern. Die entwickelten Interventionen m&#252;ssen an die Bed&#252;rfnisse der Zielgruppen angepasst und kontinuierlich evaluiert werden, um ihre Skalierbarkeit und langfristige Wirkung zu sichern.</Pgraph></TextBlock>
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