<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25gma273</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma273</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma2731</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Sedent&#228;res Verhalten und seine akademischen Folgen &#8211; ein systematisches Review</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Wiemschulte</Lastname>
          <LastnameHeading>Wiemschulte</LastnameHeading>
          <Firstname>Julius</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>G&#246;bner</Lastname>
          <LastnameHeading>G&#246;bner</LastnameHeading>
          <Firstname>Marius</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250908</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0626</MeetingId>
        <MeetingSequence>273</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>P-09 Diversity &#47; pers&#246;nliche Entwicklung</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>P-09-11</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Sedent&#228;res Verhalten bezeichnet T&#228;tigkeiten im Wachzustand mit einem niedrigen Energieverbrauch, wobei Sitzen die typische Erscheinungsform ist. Die sch&#228;dlichen Folgen f&#252;r die Gesundheit werden in vielen Studien beleuchtet. Dar&#252;ber hinaus gibt es auch Untersuchungen, die zus&#228;tzlich Auswirkungen auf den Lernerfolg betrachten. Dementsprechend wurde in einem Review der aktuelle Forschungsstand eruiert, um ggf. aufbauend darauf neue Konzepte zur Bewegungsf&#246;rderung zu gestalten und den akademischen Lernerfolg zu verbessern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Das systematische Review wurde entsprechend den PRISMA-Empfehlungen mit zwei Reviewern durchgef&#252;hrt. Betrachtet wurden die Determinanten Bewegung, Gesundheit und Lernerfolg, wobei als Datenbanken PubMed und Google Scholar verwendet wurden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Grunds&#228;tzlich sind die Sitzzeiten von Studierenden mit etwa 11 Stunden lang und &#252;berschreiten Grenzen von 8 bis 9,5 Stunden, die als kritisch f&#252;r die k&#246;rperliche Gesundheit gelten. Strukturell k&#246;nnen Bewegungspausen, bewegungsaktivierende Lehre, institutionelle Sportangebote und Freizeitsport als vier unterschiedliche Ans&#228;tze klassifiziert werden.</Pgraph><Pgraph>Im Hinblick auf den Lernerfolg wies keine Studie einen negativen Zusammenhang nach. In der Frage, ob und in welchem Ausma&#223; eine Verbesserung des Lernerfolgs erzielt werden konnte, unterschieden sich die Studien. Bei sedent&#228;rem Verhalten zeigte sich bereits nach 15 Minuten eine Zunahme der M&#252;digkeit. Eine Unterbrechung des Sitzens nach 20 min in Form einer Bewegungspause f&#252;hrte zu einer Verbesserung der kognitiven Leistung. Im Bereich der bewegungsaktivierenden Lehre wurde f&#252;r aerobe und koordinative &#220;bungen ein positiver Effekt auf die akademische Leistung konstatiert. Dabei konnte auch ein physiologisches Korrelat in Form einer Erh&#246;hung der cerebralen Perfusion dargestellt werden. Wurde Bewegung innerhalb der Lehre gef&#246;rdert, stieg auch die Bewegungsaktivit&#228;t in der Freizeit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Ergebnisse der Studien sind positiv. Bewegung muss daher in der Lehrkonzeption mitbedacht werden. Neben den direkten pers&#246;nlichen Folgen im k&#246;rperlichen, sozialen und kognitiven Bereich, kann Bewegungsf&#246;rderung zuk&#252;nftige &#196;rzte m&#246;glicherweise daf&#252;r sensibilisieren, ihre Patienten diesbez&#252;glich zu motivieren und durch den eigenen Lebensstil als Vorbild zu dienen.</Pgraph><Pgraph>Damit sedent&#228;res Verhalten in der Hochschule durchbrochen wird, m&#252;ssen personenbezogene Faktoren, gesellschaftliche Normen und die physische Umwelt ver&#228;ndert werden. Dazu wird beispielsweise die Ausstattung mit h&#246;henverstellbaren M&#246;beln diskutiert. Insbesondere muss die Studienlage verbessert werden, um das Erfolgsausma&#223; verschiedener Interventionen und Konzepte genauer quantifizieren zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Hierzu haben wir erste Anregungen wie Bewegungspausen und bewegungsaktivierende Methoden selbst erprobt. Diese Ans&#228;tze werden qualitativ gut evaluiert, wobei Potenzial in der Harmonisierung von Bewegung und Lehre gesehen wird.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Rupp R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Dold C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bucksch J</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2022</RefYear>
        <RefBookTitle>Bewegte Hochschullehre: Einf&#252;hrung in das Heidelberger Modell der bewegten Lehre</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Rupp R, Dold C, Bucksch J. Bewegte Hochschullehre: Einf&#252;hrung in das Heidelberger Modell der bewegten Lehre. Wiesbaden: Springer VS; 2022. DOI: 10.1007&#47;978-3-658-39863-7&#95;13</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1007&#47;978-3-658-39863-7&#95;13</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>