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    <IdentifierDoi>10.3205/25gma265</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma2657</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ver&#228;nderung der Awareness von Studierenden der UW&#47;H bez&#252;glich Rassismus durch die Intervention des fakultativen Kurses &#8222;Check Your Privilege&#8220;</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit, Department f&#252;r Humanmedizin, Witten, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-09 Diversity &#47; pers&#246;nliche Entwicklung</MeetingSession>
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          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>P-09-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Eine Auseinandersetzung mit Rassismus findet, wenn &#252;berhaupt, im Studium der Humanmedizin und Psychologie nur unzureichend statt <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Allerdings zeigen Studien, dass gerade BIPoC (Black, Indigenous, and People of Color) in der Gesundheitsversorgung Zug&#228;nge aufgrund rassistischer Diskriminierungen versperrt bleiben oder erschwert werden <TextLink reference="2"></TextLink>. Daraus resultiert oftmals eine nicht ad&#228;quate Behandlung, welche schwerwiegende Folgen f&#252;r die jeweilige Person haben kann. In diesem Kontext m&#252;ssen neben der fachlichen Ausbildung bspw. das Erkennen von Erkrankungen auf nicht-<Mark2>wei&#223;er</Mark2> Haut, auch die strukturelle und individuelle Ebene von Rassismus mit einbezogen werden, da diese ineinandergreifen und nicht losgel&#246;st voneinander zu denken sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Inwiefern ver&#228;ndert sich das Bewusstsein und der Umgang der Studierenden mit dem Thema Rassismus durch den fakultativen Kurs &#8222;Check Your Privilege&#8220; an der UW&#47;H&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In einem Mixed-Methods-Design wurden die quantitativen Daten anhand eines Awareness-Fragebogens erhoben, welchen die Studierenden zu Beginn und am Ende des Kurses beantworteten. Qualitativ erg&#228;nzend konnten die Studierenden einen Freitext ausf&#252;llen. Zu Beginn des Kurses wurde erfragt, was Rassismus f&#252;r die jeweilige Person bedeutet und warum sie an dem Kurs teilnimmt und am Ende inwiefern sich die Sicht auf Rassismus durch die Teilnahme am Kurs ver&#228;ndert hat.</Pgraph><Pgraph>Im WS24&#47;25 haben insgesamt 14 Befragte von 15, die den Kurs besucht haben, teilgenommen. Diese Studierenden geh&#246;rten den Studieng&#228;ngen Humanmedizin, Zahnmedizin und Psychologie an. Geplant ist eine Wiederholung der Befragung im SoSe25 mit dem Ziel, diese Daten erg&#228;nzend mit aufnehmen zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Ergebnisse des WS 24&#47;25 zeigen, dass das Bewusstsein der Studierenden hinsichtlich des Themenfeldes Rassismus durch die Intervention gestiegen ist. Die Antworten im Awareness-Fragebogen zu Beginn des Kurses machen deutlich, dass Rassismus im (Berufs)-Alltag als weniger pr&#228;sent wahrgenommen wird. Am Ende zeigt sich eine Zunahme des Bewusstseins gegen&#252;ber dieser Diskriminierungsform. Die Antworten im Freitext best&#228;tigen diese Tendenz. Die Studierenden gaben an, dass sich ihre Awareness durch die Teilnahme erh&#246;ht hat und sie sich der Komplexit&#228;t des Themas nun bewusst sind und diese einordnen k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Um eine ad&#228;quate Versorgung <Mark2>aller</Mark2> Menschen im Gesundheitssystem gew&#228;hrleisten zu k&#246;nnen, ist es vonn&#246;ten sich der eigenen Denk- und Handlungsschemata bewusst zu sein. Dies kann nur gelingen, wenn sich die im Gesundheitswesen t&#228;tigen Menschen &#252;ber die Wirkmechanismen von Diskriminierung auf allen Ebenen (strukturell, institutionell und individuell) bewusst sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fazit: </Mark1> Sich mit Rassismus auseinanderzusetzen darf kein Zusatz sein, sondern ist essenziell f&#252;r eine gerechte und hochwertige Therapie.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message:</Mark1> <Mark2>Jede Person kann Ver&#228;nderung bewirken&#33;</Mark2> Sensibilisierung beginnt mit der eigenen Haltung und kann durch Engagement im eigenen Umfeld weitergetragen werden.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Gerhards SM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schweda M</RefAuthor>
        <RefAuthor>We&#223;el M</RefAuthor>
        <RefTitle>Medical students&#8216; perspectives on racism in medicine and healthcare in Germany: Identified problems and learning needs for medical education</RefTitle>
        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefJournal>GMS J Med Educ</RefJournal>
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        <RefTotal>Gerhards SM, Schweda M, We&#223;el M. Medical students&#8216; perspectives on racism in medicine and healthcare in Germany: Identified problems and learning needs for medical education. GMS J Med Educ. 2023;40(2):Doc22. DOI: 10.3205&#47;zma001604</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;zma001604</RefLink>
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        <RefAuthor>Aikins JK</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>Afrozensus 2020: Perspektiven, Anti-Schwarze Rassismuserfahrungen und Engagement Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporscher Menschen in Deutschland</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Aikins MA, Bremberger T, Aikins JK, Gyamerah D, Y&#305;ld&#305;r&#305;m-Caliman D. Afrozensus 2020: Perspektiven, Anti-Schwarze Rassismuserfahrungen und Engagement Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporscher Menschen in Deutschland. Berlin: Afrozensus; 2021.</RefTotal>
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