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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma2532</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Qualit&#228;tssicherung in der medizinischen Lehre: Strategie zur Optimierung schriftlicher Pr&#252;fungsfragen im Aachener Modellstudiengang Medizin</Title>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-08 Assessment &#47;  Evaluation der Lehre</MeetingSession>
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    <ArticleNo>P-08-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Wie k&#246;nnen schriftliche Pr&#252;fungsfragen in der medizinischen Fakult&#228;t so verbessert werden, dass sie die Qualit&#228;tskriterien Reliabilit&#228;t und Validit&#228;t erf&#252;llen&#63; Meist wird angenommen, dass Lehrende wissen, wie gute Fragen formuliert werden &#8211; die Realit&#228;t zeigt jedoch, dass dies h&#228;ufig nicht der Fall ist. Misskonzepte, mangelnde Schulung und fehlendes Feedback f&#252;hren dazu, dass viele Fragen nicht die Qualit&#228;t haben, die m&#246;glich w&#228;re. Ziel dieses Projekts ist es, ein Qualit&#228;tssicherungskonzept zu entwickeln und zu implementieren, das Lehrende bei der Erstellung und Optimierung von Pr&#252;fungsfragen konkret unterst&#252;tzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Das Projekt verfolgt einen praxisbezogenen, mehrstufigen Ansatz. Zun&#228;chst wurden eine Checkliste und eine Kurzanleitung zur Erstellung von Pr&#252;fungsfragen auf Basis der aktuellen Literatur entwickelt. Sie helfen den Pr&#252;fenden bei der Vermeidung typischer Fehler, der Auswahl des geeigneten Itemtyps und der Vermeidung unbeabsichtigter L&#246;sungshinweise (Cues). Der zentrale Baustein des Projekts ist jedoch die systematische R&#252;ckmeldung zu den eingereichten Fragen: Alle Fragen werden standardisiert gepr&#252;ft und die Lehrenden erhalten ein individuelles, konstruktives Feedback. Bei weiterem Bedarf werden Schulungen individuell oder abteilungsweit durchgef&#252;hrt. Die Evaluation der Ergebnisse erfolgt zun&#228;chst durch R&#252;ckmeldungen der Pr&#252;fenden und Pr&#252;fungsleitenden. Anschlie&#223;end werden die Auswirkungen auf die Fragenqualit&#228;t &#252;ber die Itemanalyse ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Kombination aus klaren, &#252;bersichtlichen Materialien und direktem Feedback hat zu sp&#252;rbaren Verbesserung der eingereichten Pr&#252;fungsfragen gef&#252;hrt. Lehrende geben an, dass sie durch das Projekt ein besseres Verst&#228;ndnis f&#252;r die Gestaltung von Pr&#252;fungsfragen entwickeln und sich sicherer bei der Erstellung von Pr&#252;fungsfragen f&#252;hlen. Als besonders wertvoll wird die individuelle R&#252;ckmeldung bewertet, die bislang in dieser Form nicht existierte. Pr&#252;fungsleitende stellen zudem eine Reduktion von Einw&#228;nden durch Studierende fest &#8211; ein Zeichen f&#252;r eine erh&#246;hte Klarheit und Eindeutigkeit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Das Projekt verdeutlicht, dass nicht immer komplexen Konzepten bedarf, sondern dass eine gezielte Unterst&#252;tzung der Lehrenden bereits einen Unterschied macht. Herausforderungen bestehen in der unterschiedlichen Akzeptanz des Feedbacks, sowie in der fr&#252;hzeitigen Einreichung der Fragen. Viele Lehrende empfanden die Unterst&#252;tzung jedoch als Erleichterung. Eine strukturelle Herausforderung bleibt, dass die Erstellung von Pr&#252;fungsfragen nicht als Lehrleistung anerkannt wird, weshalb sie h&#228;ufig eine geringe Priorit&#228;t hat.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Die Erstellung guter Pr&#252;fungsfragen ist nicht banal und Lehrende wissen oft nicht intuitiv, wie sie diese Fragen richtig formulieren. Die gezielte Unterst&#252;tzung durch Schulungen, Materialien und insbesondere individuelles Feedback hilft, den aktuellen Stand zu verbessern &#8211; ein wichtiger Schritt zu nachhaltig h&#246;herer Pr&#252;fungsqualit&#228;t.</Pgraph></TextBlock>
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