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    <Identifier>25gma219</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma219</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma2197</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ein simulationsbasiertes Modul zum Arzneiverordnungsgespr&#228;ch f&#252;r K&#246;lner Studierende der Humanmedizin im 5. Studienjahr</Title>
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          <LastnameHeading>G&#246;hler</LastnameHeading>
          <Firstname>Rufina</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln, Medizinische Fakult&#228;t, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Matthes</Lastname>
          <LastnameHeading>Matthes</LastnameHeading>
          <Firstname>Jan</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln, Medizinische Fakult&#228;t, Studiendekanat, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln, Medizinische Fakult&#228;t, Zentrum f&#252;r Pharmakologie, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-05 Kulturelle und kommunikative Kompetenz</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>P-05-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Bei etwa jedem zweiten Arzt-Patient-Kontakt wird eine Arzneiverordnung vorgenommen. Aufkl&#228;rung und Beteiligung der Patient&#42;inn&#42;en k&#246;nnen wesentlich zur Entscheidung f&#252;r eine optimale Therapie und zu ihrer ad&#228;quaten Durchf&#252;hrung beitragen. Neben der (allgemein-)pharmakologischen Ausbildung erscheint daher die Vorbereitung Medizinstudierender auf das F&#252;hren von Verordnungsgespr&#228;chen sinnvoll. Wir versuchen dies mit einem simulationsbasierten Modul. Im Rahmen der laufenden Studie befragen wir die Studierenden zum Verordnungsgespr&#228;ch im Medizinstudium und untersuchen Lerneffekte des Simulationsmoduls.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>K&#246;lner Medizinstudierende im 5. Studienjahr absolvierten in Kleingruppen ein Modul, in dem ein&#42;e Studierende&#42;r unvorbereitet ein Verordnungsgespr&#228;ch mit einer Schauspielperson f&#252;hrte. Dieses wurde von den Kommiliton&#42;inn&#42;en und einem Lehrenden beobachtet und unmittelbar im Anschluss mit Blick auf Inhalte und Verlauf gemeinsam diskutiert (15-20 Min.). Dabei wurde u. a. auf einen eigenen Gespr&#228;chsleitfaden Bezug genommen <TextLink reference="1"></TextLink>. In einem zweiten Durchgang f&#252;hrte der-&#47;dieselbe Studierende das Gespr&#228;ch erneut (wie zum ersten Mal). Die Gespr&#228;che wurden videografiert und werden anhand einer leitfadenbasierten Checkliste mit Blick auf Inhalt und Verlauf analysiert. Alle Studierenden des Semesters, auch diejenigen, die nicht an dem Modul teilgenommen haben, wurden eingeladen, in den viereinhalb Tagen nach dem Modul online Fragen zum Verordnungsgespr&#228;ch an sich und im Studium zu beantworten. Wenn sie im Praktischen Jahr sind, werden die Studierenden erneut eingeladen, Fragen zu beantworten und Verordnungsgespr&#228;che zu simulieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In SoSe 2024 und WiSe 2024&#47;2025 beantworteten 253 Studierende die Fragen, davon 143 (57&#37;), die am Simulationsmodul teilgenommen bzw. 22 (9&#37;), die das Verordnungsgespr&#228;ch selbst gef&#252;hrt hatten. 81 von 248 (33&#37;) gaben an, das Thema sei schon in anderen Veranstaltungen adressiert worden. 174 von 245 (71&#37;) meinten, die Vorbereitung auf das F&#252;hren von Verordnungsgespr&#228;chen im Medizinstudium solle intensiviert werden. 106 von 113 (94&#37;) konnten sich das fr&#252;hestens f&#252;r den klinischen Studienabschnitt vorstellen, immerhin 26 (23&#37;) aber schon f&#252;r das 1. Klinische Semester, d. h. noch vor dem ersten Pharmakologiekurs.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>K&#246;lner Medizinstudierende des 5. Studienjahres waren &#252;berwiegend der Meinung, die Lehre solle mit Blick auf Verordnungsgespr&#228;che intensiviert werden. Nur ein Drittel gab an, das Thema sei schon vorher Gegenstand der Lehre gewesen. Es gibt also Bedarf an entsprechenden Lehrangeboten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Eine Intensivierung des eher seltenen Themas &#8222;Verordnungsgespr&#228;ch&#8220; w&#252;nschen sich viele Medizinstudierende f&#252;r ihr Studium. Im Folgenden soll sich zeigen, ob und welche Lerneffekte das beschriebene Simulationsmodul hat und ob diese ggf. im Praktischen Jahr noch nachweisbar sind.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Matthes J</RefAuthor>
        <RefTitle>Aspects of Medication and Patient participation-an Easy guideLine (AMPEL). A conversation guide increases patients&#39; and physicians&#39; satisfaction with prescription talks</RefTitle>
        <RefYear>2021</RefYear>
        <RefJournal>Naunyn Schmiedebergs Arch Pharmacol</RefJournal>
        <RefPage>1757-1767</RefPage>
        <RefTotal>Kirsch V, Matthes J. Aspects of Medication and Patient participation-an Easy guideLine (AMPEL). A conversation guide increases patients&#39; and physicians&#39; satisfaction with prescription talks. Naunyn Schmiedebergs Arch Pharmacol. 2021;394(8):1757-1767. DOI: 10.1007&#47;s00210-021-02107-0</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s00210-021-02107-0</RefLink>
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