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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma2100</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Kooperative Bildungsstrategien im Rettungsdienst: intersektorale-, multidisziplin&#228;re- und interprofessionelle Ans&#228;tze</Title>
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          <Firstname>Sandy</Firstname>
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          <Affiliation>DHGS &#8211; Deutsche Hochschule f&#252;r Gesundheit und Sport, Medizinp&#228;dagogik, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-03 Interprofessionelle Lehre 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-03-08</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Die Studie gibt einen &#220;berblick &#252;ber kooperative Ans&#228;tze in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Rettungskr&#228;ften und untersucht deren Implementierung. Dabei wird ber&#252;cksichtigt, dass kooperatives Lernen nicht nur fachliche Kompetenzen f&#246;rdert, sondern ebenso zum Rollenverst&#228;ndnis und zur professionellen Zusammenarbeit beitr&#228;gt. Im Fokus der Betrachtung stehen die praktisch angewandten Modelle, die jeweiligen Priorit&#228;ten der Akteure und wie gemeinsames Lernen die Kompetenzentwicklung und Kollaboration st&#228;rkt. Basierend auf diesem Ausgangspunkt ergibt sich die Forschungsfrage: In welcher Weise sind kooperative Bildungsans&#228;tze in der pr&#228;klinischen Notfallversorgung implementiert, und inwiefern beeinflussen diese Ans&#228;tze die Rolle der Rettungskr&#228;fte sowie deren terti&#228;re Sozialisation im Rahmen beruflicher Zusammenarbeit&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Als methodischer Ansatz wurde ein systematischer Review gew&#228;hlt. Dieser orientiert sich am &#8222;Preferred Reporting Items for Systematic Review and Meta-Analysis&#8216;-Protokoll&#8220;, um relevante, empirische Arbeiten zu identifizieren. Um in allen eingeschlossenen Studien zentrale Muster und Zusammenh&#228;nge herauszuarbeiten, wurden anschlie&#223;ende, qualitative Analysen auf Basis des methodischen Ansatzes nach Kuckartz ferner konspekt-methodisch durchgef&#252;hrt. Die inhaltliche Codierung diente hierbei der detaillierten Untersuchung von themenspezifischen Kategorien, um systematische Muster im Hinblick auf kooperative Bildungsans&#228;tze zu identifizieren und ihre Auswirkungen auf die Praxis zu bewerten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Analysen der Daten aus neun eingeschlossenen Studien zeigten mit einer Intrarater-Reliabilit&#228;t zwischen Cohens-Kappa &#1008;&#62;0,8 und &#1008;&#61;1 eine ungleiche Verteilung der Bildungsans&#228;tze sowie Unterschiede in deren Einfluss auf die terti&#228;re Sozialisation, wobei Notfallsanit&#228;ter&#42;innen oft eine gleichberechtigte oder zentrale Rolle als Lernpartner&#42;innen &#252;bernahmen. In einer zweiten Codierungsphase traten Peer-Assisted-Learning- und Team-Based-Learning-Methoden als besonders effektiv hervor. Es wurde deutlich, dass kollaborative Bildungsans&#228;tze zwischen Rettungskr&#228;ften und nichtmedizinischem Personal (wie Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, usw.) zwar regelm&#228;&#223;ig stattfinden, jedoch kaum bzw. unzureichend wissenschaftlich beforscht wurden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Desiderata: </Mark1>Trotz fehlender statistischer Signifikanz f&#252;r interorganisationale Lehr-Lern-Situationen und obwohl der Einschluss von Rettungsdienstkonzepten ohne geografische Einschr&#228;nkung die Generalisierbarkeit der Ergebnisse begrenzt, zeigen die Ergebnisse, dass kooperative Schulungsprogramme keine negativen Auswirkungen auf den Unterricht haben und die Rollenklarheit der Lernenden m&#246;glicherweise f&#246;rdern. Die Mehrheit der eingeschlossenen Studien berichtete &#252;ber motivierende und intentionale Effekte. Die Befunde legen nahe, dass kooperative Ans&#228;tze eine positive Wirkung haben, und legen Potenzial f&#252;r k&#252;nftige Forschung nahe, um ihre Effekte fundierter zu beleuchten.</Pgraph></TextBlock>
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