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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma2089</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Aufbau von Strukturen zur F&#246;rderung interprofessioneller Zusammenarbeit in den therapeutischen Gesundheitsberufen an einem deutschen Universit&#228;tsklinikum</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum M&#252;nster, Zentrale Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>FH M&#252;nster, Fachbereich Gesundheit, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum M&#252;nster, Zentrale Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum M&#252;nster, Zentrale Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Nele</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum M&#252;nster, Zentrale Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;t M&#252;nster, Institut f&#252;r Ausbildung und Studienangelegenheiten (IfAS), M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-03 Interprofessionelle Lehre 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>P-03-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>Interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) kann die Gesundheit einzelner Patient&#42;innen verbessern, den Versorgungsprozess effektiver machen und wird von verschiedenen Institutionen und politischen Akteur&#42;innen gefordert <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Gleichzeitig ist die Realisierung von IPZ komplex und voraussetzungsreich. Daher werden aktuell in der Zentralen Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe (ZE-TG) des Universit&#228;tsklinikums M&#252;nster (UKM) im Zuge eines breit angelegten Umstrukturierungsprozesses Strukturen und Rahmenbedingungen f&#252;r eine gelingende IPZ geschaffen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Ziel des Umstrukturierungsprozesses ist es, die Qualit&#228;t der IPZ und somit die langfristige Sicherung einer evidenzbasierten, bedarfs- und patientenorientierten Versorgung der Patient&#42;innen am UKM zu sichern und zu verbessern. Hierf&#252;r werden Ver&#228;nderungen der Organisations- und Prozesskultur sowie eine inhaltliche Weiterentwicklung der therapeutischen Gesundheitsberufe (Ergotherapie, Logop&#228;die und Physiotherapie) erarbeitet und umgesetzt. Eine zentrale Ver&#228;nderung betrifft die Teamzusammensetzungen: Aus bisher sieben monoprofessionell aufgestellten Teams der Einrichtung sollen vier interprofessionelle Teams entwickelt werden. Prozessbezogene und inhaltliche Weiterentwicklungen umfassen die Erarbeitung von interprofessionellen Besprechungsformaten und Dokumentationsformen. Ver&#228;nderungsma&#223;nahmen werden partizipativ entwickelt und umgesetzt. Der Prozess wird extern durch die Beratungs-, Mediations- und Coaching-Ambulanz der FH M&#252;nster, Fachbereich Sozialwesen begleitet, um Teambildungsprozesse bestm&#246;glich zu unterst&#252;tzen. Zus&#228;tzlich erfolgt eine externe wissenschaftliche Begleitevaluation, um die Umsetzung der IPZ innerhalb der Einrichtung zu bewerten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Der Umstrukturierungsprozess ist ein laufendes Projekt. Im Juli 2022 ist das erste interprofessionell ausgerichtete Team der Kinder- und Jugendmedizin gestartet, wonach im Sommer 2023 weitere drei interprofessionell ausgerichtete Teams folgten. Zurzeit werden Formate der interprofessionellen Fallbesprechungen entwickelt sowie Hospitationen und interne Fortbildungen durchgef&#252;hrt, um ein gemeinsames Verst&#228;ndnis von IPZ aufzubauen. Zus&#228;tzlich wird seit Februar 2024 ein interprofessionelles Dokumentationsformat angewendet und stetig weiterentwickelt. Eine Mitarbeitendenbefragung zu Beginn des Umstrukturierungsprozesses (Juni 2022) zur Ver&#228;nderungsbereitschaft zeigte, dass von 63 befragten Mitarbeitenden 43 (68&#37;) der Aussage eher oder ganz zustimmten, die IPZ umsetzen zu wollen. Die Auswertung weiterer Befragungszeitpunkte und qualitativer Interviews steht noch aus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Mit dem Umstrukturierungsprozess leistet die ZE-TG einen zentralen Beitrag, um Rahmenbedingungen f&#252;r eine gute IPZ von therapeutischen Gesundheitsberufen in einem akutstation&#228;ren Setting zu schaffen. Auch die Einbindung von z.B. Studierenden der Humanmedizin in die interprofessionellen Teams der ZE-TG sind in Zukunft denkbar.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Zwarenstein M</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Reeves S</RefAuthor>
        <RefTitle>Interprofessional collaboration: effects of practice-based interventions on professional practice and healthcare outcomes</RefTitle>
        <RefYear>2009(3)</RefYear>
        <RefJournal>Cochrane Database Syst Rev</RefJournal>
        <RefPage>CD000072</RefPage>
        <RefTotal>Zwarenstein M, Goldman J, Reeves S. Interprofessional collaboration: effects of practice-based interventions on professional practice and healthcare outcomes. Cochrane Database Syst Rev. 2009(3):CD000072. DOI: 10.1002&#47;14651858.CD000072.pub2</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;14651858.CD000072.pub2</RefLink>
      </Reference>
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        <RefAuthor>Sachverst&#228;ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen</RefAuthor>
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        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>Kooperation und Verantwortung &#8211; Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Sachverst&#228;ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Kooperation und Verantwortung &#8211; Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung. Berlin: Sachverst&#228;ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen; 2007. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: https:&#47;&#47;dserver.bundestag.de&#47;btd&#47;16&#47;063&#47;1606339.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;dserver.bundestag.de&#47;btd&#47;16&#47;063&#47;1606339.pdf</RefLink>
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        <RefAuthor>Robert Bosch Stiftung</RefAuthor>
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        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefBookTitle>Memorandum. Kooperation der Gesundheitsberufe: Qualit&#228;t und Sicherstellung der zuk&#252;nftigen Gesundheitsversorgung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Robert Bosch Stiftung. Memorandum. Kooperation der Gesundheitsberufe: Qualit&#228;t und Sicherstellung der zuk&#252;nftigen Gesundheitsversorgung. Stuttgart: Robert Bosch Stiftung; 2011. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: https:&#47;&#47;www.bosch-stiftung.de&#47;sites&#47;default&#47;files&#47;publications&#47;pdf&#95;import&#47;Memorandum&#95;Kooperation&#95;der&#95;Gesundheitsberufe.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.bosch-stiftung.de&#47;sites&#47;default&#47;files&#47;publications&#47;pdf&#95;import&#47;Memorandum&#95;Kooperation&#95;der&#95;Gesundheitsberufe.pdf</RefLink>
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