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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Praktische Erfahrung vor dem Start ins Praktische Jahr auf Grundlage der NKLM-EPAs</Title>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum f&#252;r medizinische Hochschullehre, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-23 Notfallmedizin &#47; Praktische Fertigkeiten</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V-23-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Das Praktische Jahr (PJ) stellt eine entscheidende Phase im Medizinstudium dar, in der Studierende &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum in die Patientenversorgung eingebunden sind und praktische Kompetenzen weiterentwickeln k&#246;nnen. Der Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Medizin (NKLM) 2.0 definiert &#228;rztliche T&#228;tigkeiten, sogenannte <Mark2>Entrustable Professional Activities</Mark2> (EPAs), die Studierende w&#228;hrend des Medizinstudiums erlernen und ausf&#252;hren sollen. Bisher ist jedoch wenig dar&#252;ber bekannt, wie viel praktische Erfahrung Studierende mit den EPAs vor dem PJ sammeln k&#246;nnen. Ein besseres Verst&#228;ndnis dieser Ausgangslage kann dazu beitragen, die Ausbildung im PJ gezielter zu gestalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Seit Mai 2023 nutzen PJ-Studierende ein e-Portfolio in den  Tertialen  Innerer Medizin, Chirurgie oder An&#228;sthesiologie an der Charit&#233; und deren Lehrkrankenh&#228;usern. Die EPAs des NKLM 2.0 strukturieren die erforderlichen Assessments. Im e-Portfolio sind formative Assessment f&#252;r 10 NKLM-EPAs zu dokumentieren. Der Fokus dieser Studie liegt auf der Selbsteinsch&#228;tzung zu Beginn des ersten Tertials. Dabei geben Studierenden an, wie eigenst&#228;ndig sie die EPAs bereits durchgef&#252;hrt haben. Die Eigenst&#228;ndigkeitslevel orientieren sich an den Supervisionsleveln des NKLM 2.0 und wurden f&#252;r die Analyse in drei Kategorien zusammengefasst: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">EPA wurde nicht ausgef&#252;hrt; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">EPA wurde gemeinsam ausgef&#252;hrt; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">EPA wurde eigenst&#228;ndig ausf&#252;hrt.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Daten von 729 Studierenden wurden analysiert (348 Innere Medizin, 302 Chirurgie, 77 An&#228;sthesiologie). Die Mehrheit gibt an, bereits eigenst&#228;ndig eine <Mark2>Anamnese erhoben und eine k&#246;rperliche Untersuchung durchgef&#252;hrt</Mark2> <Mark2>zu haben</Mark2> (84&#37;) sowie <Mark2>Patient&#42;innen vorgestellt zu haben (63&#37;). </Mark2>Allerdings haben &#252;ber ein Drittel der Studierenden mit vier EPAs noch keine praktische Erfahrung. Beispielsweise erstellten 44&#37; vor dem PJ keinen<Mark2> diagnostischen Arbeitsplan. </Mark2>Drei weitere T&#228;tigkeiten wurden von mehr als der H&#228;lfte der Studierenden noch nicht ausgef&#252;hrt. So haben 57&#37; der Studierenden keine Erfahrung mit<Mark2> der Entlassung von Patient&#42;innen aus der Behandlung</Mark2>.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Studie zeigt, dass Studierende im Studium nur begrenzt praktische Erfahrungen mit den NKLM-EPAs sammeln. Dies unterstreicht zum einen die Notwendigkeit, bereits im Studium praxisnahe Lernformate gezielt zu f&#246;rdern, um die Handlungskompetenz fr&#252;hzeitig zu trainieren. Dar&#252;ber hinaus wird deutlich, dass eine systematische Erfassung praktischer Erfahrungen das Potenzial bietet, den individuellen Lernstand sichtbar zu machen, um Studierende gezielt auf die &#228;rztlichen T&#228;tigkeiten vorzubereiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Ein besseres Verst&#228;ndnis der Ausgangslage kann dazu beitragen, die Ausbildung vorn und im PJ gezielter zu gestalten und Studierende effektiver auf die Patientenversorgung vorzubereiten.</Pgraph></TextBlock>
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