<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25gma134</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma134</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma1345</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wenn Lehren zur Belastung wird &#8211; Ursachen, Folgen und Bew&#228;ltigung von Lehr-&#196;ngsten in Gesundheitsf&#228;chern</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Smetana</Lastname>
          <LastnameHeading>Smetana</LastnameHeading>
          <Firstname>Jan</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Lehrstuhl f&#252;r Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Nitsche</Lastname>
          <LastnameHeading>Nitsche</LastnameHeading>
          <Firstname>Julia</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Lehrstuhl f&#252;r Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Ehlers</Lastname>
          <LastnameHeading>Ehlers</LastnameHeading>
          <Firstname>Jan P.</Firstname>
          <Initials>JP</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Lehrstuhl f&#252;r Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250908</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0626</MeetingId>
        <MeetingSequence>134</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>V-18 Soziale Kompetenz, Simulationspersonen</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>V-18-03</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Lehrt&#228;tigkeit ist mit einem hohen Stresspotenzial verbunden. In der Folge von Erwartungen auf die Lehre oder w&#228;hrend der Lehre k&#246;nnen &#196;ngste und Unsicherheiten auftreten, die sich auf die Lehrperson und die Lehre negativ auswirken <TextLink reference="1"></TextLink>. Diese sogenannten Lehr-&#196;ngste sind bislang wenig erforscht. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung beschr&#228;nkt sich aktuell auf den Kontext von Fremdsprachenlehre <TextLink reference="2"></TextLink>. Dabei ist die Untersuchungen zu Lehr-&#196;ngsten von Lehrenden in Gesundheitsf&#228;chern in Deutschland besonders relevant, da die Lehre dort oft mit hoher Verantwortung verbunden ist. Ziel der Studie ist es, Quellen, Folgen und Bew&#228;ltigungsstrategien von Lehr-&#196;ngsten systematisch zu erfassen und zu benennen</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Zur Untersuchung von Lehr-&#196;ngsten bei Lehrenden in Gesundheitsf&#228;chern wurde eine qualitative Interviewstudie mit einem problemzentrierten Ansatz durchgef&#252;hrt. Die Datenerhebung erfolgte mittels halbstrukturierter Interviews, die sich auf die individuellen Erfahrungen, Herausforderungen und Bew&#228;ltigungsstrategien der Lehrenden aus unterschiedlichen gesundheitsbezogenen Disziplinen und mit variierender Lehrerfahrung fokussierten. Die Interviews wurden audiographiert, transkribiert und nach den Prinzipien der thematischen Analyse <TextLink reference="3"></TextLink> ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Zum Zeitpunkt der Abstracteinreichung wurden 9 Interviews gef&#252;hrt, 11 Interviews sind noch ausstehend. Die vollst&#228;ndigen Interviewergebnisse werden zur Konferenz vorliegen. Schon jetzt lassen sich auf Grundlage der ersten neun Interviews Trends in den Antworten ableiten. Lehrende vermeiden den Begriff &#8222;&#196;ngste&#8220; und sprechen stattdessen von Unsicherheit, Sorge oder Beunruhigung. Besonders Lehrende mit wenig Erfahrung sind betroffen, w&#228;hrend &#196;ngste bei erfahrenen Lehrenden oft mit der Zeit abnehmen. Klassische Vorlesungen vermitteln mehr Sicherheit als offene Lehrsettings, die von &#228;ngstlicheren Lehrenden eher gemieden werden. Erfahrung, Mentoring und Trainings tragen dazu bei, Lehr-&#196;ngste zu reduzieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Bereits zum jetzigen Stand der Untersuchung l&#228;sst sich festhalten, dass Lehr-&#196;ngste ein beachtenswertes Ph&#228;nomen darstellen. Die befragten Lehrenden berichten von unterschiedlich starken Belastungen, die nicht nur ihr pers&#246;nliches Wohlbefinden, sondern auch ihre Lehrstrategien und damit die Qualit&#228;t der Lehre beeinflussen k&#246;nnen. Ein besseres Verst&#228;ndnis von Lehr-&#196;ngsten von Lehrenden in Gesundheitsf&#228;chern kann helfen, die Bedingungen f&#252;r die M&#246;glichkeit guter Lehre zu verbessern und schlie&#223;lich das Wohlbefinden von Lehrenden sowie nachhaltiges Lernen seitens der Studierenden zu f&#246;rdern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Lehr-&#196;ngste sind besonders bei unerfahrenen Lehrenden in Gesundheitsf&#228;chern verbreitet, k&#246;nnen aber durch Erfahrung, Mentoring und Trainings reduziert werden, was die Lehrqualit&#228;t und das Wohlbefinden verbessert.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Aydin S</RefAuthor>
        <RefTitle>A Systematic Review of Research on Teaching Anxiety</RefTitle>
        <RefYear>2021</RefYear>
        <RefJournal>Int Online J Educ Teach</RefJournal>
        <RefPage>730-761</RefPage>
        <RefTotal>Aydin S. A Systematic Review of Research on Teaching Anxiety. Int Online J Educ Teach. 2021;8(2):730-761.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Alruwaili S</RefAuthor>
        <RefTitle>The nature of teacher anxiety in English-medium tertiary education in Saudi Arabia</RefTitle>
        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefJournal>Front Educ</RefJournal>
        <RefPage>1137432</RefPage>
        <RefTotal>Alruwaili S. The nature of teacher anxiety in English-medium tertiary education in Saudi Arabia. Front Educ. 2023;8:1137432. DOI: 10.3389&#47;feduc.2023.1137432</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3389&#47;feduc.2023.1137432</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Braun V</RefAuthor>
        <RefAuthor>Clarke V</RefAuthor>
        <RefTitle>Using thematic analysis in psychology</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>Qual Res Psychol</RefJournal>
        <RefPage>77-101</RefPage>
        <RefTotal>Braun V, Clarke V. Using thematic analysis in psychology. Qual Res Psychol. 2006;3(2):77-101.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>