<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25gma122</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma122</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma1223</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">H&#252;rden bei der Meldung sexueller Bel&#228;stigung im Medizinstudium &#8211; eine nationale Erhebung zu Anlaufstellen und Betroffenenzufriedenheit</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>F&#246;rstel</Lastname>
          <LastnameHeading>F&#246;rstel</LastnameHeading>
          <Firstname>Michelle</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;t Heidelberg, Medizinische Fakult&#228;t Heidelberg, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd), Berlin, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Vogt</Lastname>
          <LastnameHeading>Vogt</LastnameHeading>
          <Firstname>Maximilian</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t der Technischen Universit&#228;t Dresden, AG Studentische Forschung Carus Lehrzentrum, Dresden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Drossard</Lastname>
          <LastnameHeading>Drossard</LastnameHeading>
          <Firstname>Sabine</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum W&#252;rzburg, Klinik und Poliklinik f&#252;r Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gef&#228;&#223;- und Kinderchirurgie, W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250908</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0626</MeetingId>
        <MeetingSequence>122</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>V-16 Gender, Diversity und Karriere</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>V-16-04</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung</Mark1>: Sexuelle Bel&#228;stigung ist ein Problem im akademischen Umfeld, welche sowohl die psychische Gesundheit der Betroffenen als auch das allgemeine Studienklima negativ beeinflusst. Effektive Meldeprozesse und unterst&#252;tzende Strukturen sind entscheidend, um Vorf&#228;lle zu adressieren und pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen zu st&#228;rken. Diese Studie untersucht die bestehenden Meldeprozesse f&#252;r sexuelle Bel&#228;stigung an medizinischen Fakult&#228;ten, die Zufriedenheit der Betroffenen im Meldeprozess, sowie die Sensibilisierung f&#252;r das Thema am jeweiligen Standort.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Studie basiert auf einer deutschlandweiten Umfrage zum Thema sexuelle Bel&#228;stigung im Jahr 2024. Die erhobenen Daten wurden mit &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Informationen zu den Meldestellen und Gleichstellungsb&#252;ros der medizinischen Fakult&#228;ten abgeglichen. Ziel der Umfrage war neben der Erfassung der Pr&#228;valenz sexueller Bel&#228;stigung im Studienumfeld auch die Analyse der Zufriedenheit der Betroffenen mit dem Meldeprozess sowie die Ermittlung des Anteils nicht gemeldeter Vorf&#228;lle.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse</Mark1>: Von den 5.681 teilnehmenden Medizinstudierenden berichteten 42,1&#37; von eigener Erfahrung mit sexueller Bel&#228;stigung, w&#228;hrend 49,4&#37; entsprechende Vorf&#228;lle beobachtet hatten. Nur 12,7&#37; der direkt Betroffenen erstatteten eine Meldung, verglichen mit 11,6&#37; der Beobachtenden. Die subjektiv empfundene Belastung durch sexuelle Bel&#228;stigung war bei denjenigen, die eine Meldung erstatteten, h&#246;her (Median gemeldet&#61;6 vs. Median nicht gemeldet&#61;4, Skala von 0&#61;keine bis 10&#61;sehr starke Belastung). Studierende, die eine Meldung erstatteten, waren zudem signifikant h&#228;ufiger von sexueller Bel&#228;stigung betroffen. Insgesamt 64,6&#37; der meldenden Studierenden gaben an, dass sie eine erneute Bel&#228;stigung wieder melden w&#252;rden. Die Mehrheit der Befragten berichtete jedoch, dass es an ihrer Fakult&#228;t weder klare Richtlinien noch ein konsequentes Vorgehen gegen sexuelle Bel&#228;stigung gibt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die bisherigen Ergebnisse legen nahe, dass die bisherigen Meldestrukturen nur einen geringen Anteil der von sexueller Bel&#228;stigung betroffenen Studierenden dazu verleitet Vorf&#228;lle zu melden. </Pgraph><Pgraph>Die abschlie&#223;ende Analyse der Daten erfolgt bis zur Tagung, sodass erg&#228;nzende Erkenntnisse zur insitutionellen Umsetzung und Wahrnehmung der Meldeprozesse pr&#228;sentiert werden k&#246;nnen. </Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>