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    <Identifier>25gma117</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma117</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma1177</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Einbindung von Lehrkrankenh&#228;usern in den zweiten Studienabschnitt &#8211; Machbarkeit und Analyse von Patientenkollektiv, Lernumgebung und Pr&#252;fungsleistung</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Klinik f&#252;r Neurologie, Jena, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena, Jenaer Medizindidaktik (JEMID), Jena, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Klingner</LastnameHeading>
          <Firstname>Caroline</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Klinik f&#252;r Neurologie, Jena, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-15 Weiterentwicklung Medizinstudium &#8211; allgemeine Themen</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
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    <ArticleNo>V-15-07</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung und Zielsetzung: </Mark1>Der &#196;rztemangel im l&#228;ndlichen Raum ist eine der gr&#246;&#223;ten gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Durch die Einbindung von Lehrkrankenh&#228;usern bereits in den zweiten Abschnitt des Medizinstudiums soll erm&#246;glicht werden, dass Studierende bereits fr&#252;her in ihrer Ausbildung mit Lehrkrankenh&#228;usern als potentiellen zuk&#252;nftigen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Ziel des Projekts war die Evaluation der Machbarkeit der Einbindung von Lehrkrankenh&#228;usern in den Unterricht am Patienten im Fach Neurologie. Zudem erfolgte eine Analyse des Patientenkollektivs, der Lernumgebung und der Pr&#252;fungsleistung von Studierenden am Universit&#228;tsklinikum und in den Lehrkrankenh&#228;usern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Im WS2023&#47;2024 absolvierten 79 von 250 Studierenden den Stationstag im Fach Neurologie an einem von 6 Lehrkrankenh&#228;usern des Universit&#228;tsklinikums Jena und diskutierten im Rahmen dessen einen konkreten Patientenfall aufbauend auf einer selbstst&#228;ndig durchgef&#252;hrten Anamnese und k&#246;rperlichen Untersuchung sowie eines umfassenden Aktenstudiums in einer Epikrise. Die diskutierten Patientenf&#228;lle wurden in Bezug auf Hauptdiagnosen und Multimorbidit&#228;t analysiert. Erg&#228;nzend erfolgte eine Befragung der Studierenden zur Lehrqualit&#228;t, subjektivem Schwierigkeitsgrad des Patientenfalls und dem Interesse f&#252;r das Fach Neurologie.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse und Diskussion: </Mark1>Das Patientenkollektiv zwischen Lehrkrankenh&#228;usern und dem Universit&#228;tsklinikum unterschied sich in erster Linie in Bezug auf die Multimorbidit&#228;t der Patienten. Die diskutierten Diagnosegruppen zeigten sich &#228;hnlich verteilt und entsprachen der Versorgungsrealit&#228;t. Auch die H&#228;ufigkeit des Auftretens seltener Erkrankungen war im Universit&#228;tsklinikum und den Lehrkrankenh&#228;usern &#228;hnlich. Die Auswahl der Patienten mit seltenen Erkrankungen war didaktisch sinnvoll bzw. klinisch relevant. In allen beteiligten Einrichtungen zeigte sich eine zufriedenstellende Lehrqualit&#228;t, auch die Pr&#252;fungsleistungen der Studierenden differierten nicht. Unterschiede zeigten sich vor allem in der subjektiven Schwierigkeit des Patientenfalles f&#252;r die Studierenden, weitere Untersuchungen zu einem m&#246;glichen Zusammenhang mit der Lehrqualit&#228;t als beeinflussendem Faktor sind notwendig.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Messages: </Mark1> </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Einbindung von Lehrkrankenh&#228;usern in den Unterricht am Patienten ist organisatorisch mit angemessenem Aufwand umsetzbar. </ListItem><ListItem level="1">Herausforderungen sind in erster Linie infrastruktureller Natur. Eine gewisse Flexibilit&#228;t der Kapazit&#228;t ist dabei Voraussetzung f&#252;r eine gelungene Zusammenarbeit. </ListItem><ListItem level="1">In der Analyse von Patientenkollektiv, Lernumgebung und Pr&#252;fungsleistung zeigten sich keine schwerwiegenden Gegenargumente gegen die st&#228;rkere Einbindung von Lehrkrankenh&#228;usern.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
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