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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Didaktische Gestaltung interprofessioneller Bildungsangebote &#8211; eine qualitative Untersuchung der &#220;berzeugungen von Hochschullehrenden</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Osnabr&#252;ck, Institut f&#252;r Gesundheitsforschung und Bildung&#47; Didaktik der Humandienstleistungsberufe, Osnabr&#252;ck, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-12 Interprofessionalit&#228;t 1</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V-12-05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Die &#220;berzeugungen von Lehrenden (engl. <Mark2>teacher beliefs</Mark2>) zum Lehren und Lernen stellen eine zentrale Einflussgr&#246;&#223;e f&#252;r das p&#228;dagogische Handeln dar <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Sie beeinflussen didaktische Entscheidungen von Lehrpersonen und haben somit unmittelbare Auswirkungen auf den Lernerfolg der Lernenden. Zu den &#220;berzeugungen von Hochschullehrenden zur interprofessionellen Lehre (IPE) und deren didaktischer Gestaltung liegen in Deutschland bislang nur wenige Untersuchungen vor. Vor diesem Hintergrund adressiert der Vortrag die Frage, wie Hochschullehrende interprofessionelle Lehre gestalten und welche didaktischen Prinzipien sie dabei als zentral erachten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Zur Beantwortung der Fragestellung wurden 16 qualitative, halbstrukturierte Interviews mit Hochschullehrenden gef&#252;hrt, die in gesundheitsbezogenen Studieng&#228;ngen in Deutschland interprofessionelle Ausbildungsformate verantworten. Die Interviews fokussierten insbesondere die &#220;berzeugungen der Hochschullehrenden zur didaktischen Gestaltung interprofessioneller Bildungsangebote sowie die wahrgenommenen Anforderungen und damit verbundenen Herausforderungen an die eigene Rolle. Die erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz und R&#228;diker <TextLink reference="3"></TextLink> systematisch ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Analyse der &#220;berzeugungen der Hochschullehrenden zeigt, dass die didaktische Gestaltung interprofessioneller Bildungsangebote prim&#228;r die F&#246;rderung des Austauschs zwischen den beteiligten Berufsgruppen sowie die Reflexion dieser Interaktion in den Lernprozessen in den Mittelpunkt stellt. Zudem erfordert die besondere Heterogenit&#228;t der Lernendengruppen eine gezielte didaktische Anpassung. Hochschullehrende betrachten diese Hereogenit&#228;t als wertvolle Ressource, die aktiv in den Lehrprozess integriert werden sollte, jedoch zugleich spezifische Anforderungen an ihre Rolle und ihr didaktisches Handeln stellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Gestaltung und Umsetzung von IPE ist mit spezifischen didaktischen Herausforderungen verbunden, insbesondere im Hinblick auf die Heterogenit&#228;t der Lernendengruppen und die daraus resultierenden Anforderungen an die Hochschullehrenden. Zur Diskussion steht, inwieweit diese Herausforderungen spezifisch f&#252;r den interprofessionellen Lehrkontext gelten oder ob sie vielmehr allgemeine didaktische Anforderungen im Hochschulkontext widerspiegeln.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Dohrmann J</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>&#220;berzeugungen von Lehrkr&#228;ften</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Dohrmann J. &#220;berzeugungen von Lehrkr&#228;ften. M&#252;nster: Waxmann Verlag; 2021.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Kuckartz U</RefAuthor>
        <RefAuthor>R&#228;diker S</RefAuthor>
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        <RefYear>2022</RefYear>
        <RefBookTitle>Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterst&#252;tzung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Kuckartz U, R&#228;diker S. Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterst&#252;tzung. Weinheim: Beltz; 2022.</RefTotal>
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      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Reusser K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pauli C</RefAuthor>
        <RefTitle>Berufsbezogene &#220;berzeugungen von Lehrerinnen und Lehrern</RefTitle>
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        <RefBookTitle>Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf</RefBookTitle>
        <RefPage>642-661</RefPage>
        <RefTotal>Reusser K, Pauli C. Berufsbezogene &#220;berzeugungen von Lehrerinnen und Lehrern. In: Terhart E, Bennewitz H, Rothland M, editors. Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf. M&#252;nster, New York: Waxmann; 2014. p.642-661.</RefTotal>
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