<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25gma069</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gma069</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma0693</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Entwicklung einer integralen digitalen Lehr-&#47;Lernanwendung zur Vernetzung und Strukturierung von Lerninhalten f&#252;r Medizinstudierende</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Issing</Lastname>
          <LastnameHeading>Issing</LastnameHeading>
          <Firstname>Adrian</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Zentrum f&#252;r digitales Lehren und Lernen in der Medizin, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Sch&#228;fer</Lastname>
          <LastnameHeading>Sch&#228;fer</LastnameHeading>
          <Firstname>Thorsten</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Zentrum f&#252;r digitales Lehren und Lernen in der Medizin, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Joswig</Lastname>
          <LastnameHeading>Joswig</LastnameHeading>
          <Firstname>Matthias</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Zentrum f&#252;r digitales Lehren und Lernen in der Medizin, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250908</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0626</MeetingId>
        <MeetingSequence>069</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>V-09 Digitalisierung &#8211; Fokus eTeaching</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250908</DateFrom>
          <DateTo>20250910</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>V-09-07</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Die Digitalisierung der Hochschullandschaft bietet f&#252;r Studierende viele M&#246;glichkeiten, unterschiedliche Quellen zum Wissenserwerb zu nutzen. Neben den hochschulinternen Quellen bieten freie, teils kommerzielle Institutionen hilfreiche digitale Tools an. Quellen&#252;bergreifend liegt hinsichtlich der Datenauspr&#228;gung eine Fragmentierung vor, die sich vom Dokumententyp des Lernmaterials &#252;ber die Aktualit&#228;t bis zum physisch-digitalen Aufbewahrungsort der Materialien erstreckt. Zus&#228;tzlich m&#252;ssen Medizinstudierende ihre Lernquellen mit internen und externen Leistungsanforderungen abstimmen. F&#252;r Studierende besteht daher die Herausforderung, ad&#228;quate Quellen untereinander, aber auch mit den Lernleistungsanforderungen zu verkn&#252;pfen und zielf&#252;hrend f&#252;r das eigene Lernen zu nutzen. In diesem Kontext soll eine zentrale Lernanwendung geschaffen werden, auf der alle digitalen Lerninhalte geb&#252;ndelt, verkn&#252;pft und mit den bestehenden Anforderungen harmonisiert werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In der ersten Phase wurde eine technische Grundlage geschaffen, auf der die inhaltlichen Ziele des Projekts umgesetzt wurden. Hierzu wurden mittels Interessengruppengespr&#228;chen unter Einbindung eines &#8222;Student Advisory Board&#8220; Anforderungen an eine Lehr-&#47;Lernanwendung erhoben und in technische Anforderungen f&#252;r das Projekt &#252;berf&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>In der zweiten Projektphase wurden parallel zur Umsetzung der Basisfeatures semistrukturierte Fokusgruppeninterviews gef&#252;hrt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse <TextLink reference="1"></TextLink> weiterf&#252;hrende Bedarfe der Studierenden identifiziert und mit den Projektzielen konsolidiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Zun&#228;chst wurde eine auf Basisfunktionalit&#228;ten reduzierte Anwendung geschaffen, welche an das zentrale System der Universit&#228;ts-IT angebunden ist. Diese dokumentenorientierte Webanwendung bindet Lernmaterialien aus verschiedenen Quellen an und stellt diese anhand einer Metadatenstruktur durchsuchbar bereit.</Pgraph><Pgraph>Die initialen Interviews deuten auf ein heterogenes Nutzer&#42;innenverhalten hin und legen Anpassungen des Systems nahe, welche Lernprofile, Assessmentverhalten und Studienmanagementaspekte aufgreifen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Verschlagwortung der Materialien erleichtert den Zugriff, zeigt aber auch technische Begrenzungen auf. Modifikationsans&#228;tze ergeben sich aus der stringenten Ableitung von Nutzungsanreizen und aus der Diskussion um die n&#246;tige technische Informationstiefe. Die Lehr-&#47;Lernanwendung wird nun schrittweise an diese Erkenntnisse angepasst und Daten &#252;ber die Nutzung durch die Studierenden gewonnen. Der Etablierung eines &#8222;Consent-Management&#8220; kommt daher eine gro&#223;e Bedeutung zu.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Die entstandene Lernanwendung kann die M&#246;glichkeit bieten, Curricula mit unterschiedlichen Inhaltsquellen zu verkn&#252;pfen und damit Transparenz in Bezug auf die Studienanforderungen f&#252;r Studierende zu schaffen.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Kuckartz U</RefAuthor>
        <RefAuthor>R&#228;diker S</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefBookTitle>Qualitative Inhaltsanalyse Methoden, Praxis, Umsetzung mit Software und k&#252;nstlicher Intelligenz</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Kuckartz U, R&#228;diker S. Qualitative Inhaltsanalyse Methoden, Praxis, Umsetzung mit Software und k&#252;nstlicher Intelligenz. 6. &#252;berarbeitete und erweiterte Auflage. Weinheim: Beltz Juventa; 2024.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>