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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Beutewand wird digital: Wie Neugier, Humor und Videos zusammenarbeiten k&#246;nnen</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-09 Digitalisierung &#8211; Fokus eTeaching</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V-09-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Viele Studierende empfinden Vorlesungen als wenig interaktiv und z&#246;gern, dem Dozierenden Fragen zu stellen. Um dem entgegenzuwirken, wurde das Konzept der &#8222;Beutewand&#8220; f&#252;r eine Einf&#252;hrungsvorlesung in Medizin f&#252;r MINT-Studierende entwickelt. Die Beutewand soll die Hemmschwelle zur aktiven Beteiligung senken und das Interesse an medizinischen Inhalten f&#246;rdern. Das Konzept der Beutewand basiert darauf, dass Studierende am Ende einer Vorlesung Fragen zum Vorlesungsinhalt stellen k&#246;nnen &#8211; auch unkonventionelle Fragen (z.B. &#8222;Warum tragen Piraten Augenklappen&#63;&#8220;). Diese Fragen werden wissenschaftlich recherchiert und in Form digitaler Videos aufbereitet und dann den Studierenden &#252;ber die digitale Lernplattform zur Verf&#252;gung gestellt. Ziel der begleitenden Studie ist es, zu untersuchen, wie gut Studierende sich die Inhalte merken und in welchem Ma&#223;e sie sich selbstst&#228;ndig mit den bereitgestellten Materialien auseinandersetzen. Zudem wird analysiert, welches Videoformat je nach zu vermittelnder Information bevorzugt wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Studierenden wurden zuf&#228;llig in zwei Gruppen aufgeteilt: Gruppe &#8222;A&#8220; erhielt klassische Videos mit einfachen Folienwechseln, w&#228;hrend Gruppe &#8222;B&#8220; animierte, humorvolle Videos ansah. Der Inhalt beider Formate ist identisch, lediglich die Darstellungsweise variiert. Der Untersuchungszeitraum (1 Semester) wurde in drei Zeitbl&#246;cke mit je drei Videos unterteilt. Nach jedem Block hatten die Studierenden zwei Wochen Zeit, sich die Inhalte anzusehen. Ein Fragebogen erhob anschlie&#223;end Daten mit analytischen und inhaltlichen Fragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Studie wurde im Sommersemester 2024 durchgef&#252;hrt. Es zeigte sich, dass die Studierenden hinsichtlich der Wissensretention keine signifikanten Unterschiede aufwiesen. Unterschiede gab es in der individuellen Wahrnehmung der Videoformate, wohingegen sich die Akzeptanz der Studierenden von klassischen Videoformat und animierten Videoformat abh&#228;ngig vom vermittelten Lehrinhalt, als auch der individuellen Pr&#228;ferenz unterschied. Die Analyse der Frageb&#246;gen erm&#246;glichte eine differenzierte Einsch&#228;tzung, welches Videoformat langfristig eine h&#246;here Lernwirksamkeit besitzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen, dass das Format der Beutewand die Motivation und das Interesse der Studierenden erheblich steigern kann. Insbesondere humorvolle, animierte Videos k&#246;nnen eine h&#246;here Aufmerksamkeit erzeugen, w&#228;hrend klassische Videos als solider und fachlich strukturierter wahrgenommen werden. Dies unterstreicht die Notwendigkeit didaktischer Vielfalt in der Lehre, um verschiedene Lerntypen anzusprechen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Messages: </Mark1>Das Konzept der Beutewand ist ein vielversprechender Ansatz zur Steigerung der Motivation und des Interesses an Medizin in MINT-Vorlesungen. Die Kombination aus studentischen Fragen und digitalen Lernmaterialien f&#246;rdert die aktive Auseinandersetzung mit dem Lehrstoff und kann potenziell langfristig zum Interesse und der Verbesserung des Lernprozesses beitragen.</Pgraph></TextBlock>
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