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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Meilensteinkonzept zur individuellen Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten</Title>
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          <LastnameHeading>Sch&#252;ttpelz-Brauns</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, GB Studium und Lehrentwicklung, Abteilung Medizinische Ausbildungsforschung, Mannheim, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Homberg</Lastname>
          <LastnameHeading>Homberg</LastnameHeading>
          <Firstname>Angelika</Firstname>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, GB Studium und Lehrentwicklung, Abteilung Medizinische Ausbildungsforschung, Mannheim, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-06 Science and Scientificity</MeetingSession>
        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-06-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Medizinstudierende sollen in Forschungsarbeiten ihre im Curriculum erworbenen wissenschaftlichen Kompetenzen nachweisen. In der Praxis zeigen sich jedoch Schwierigkeiten beim Theorie-Praxis-Transfer. Die Betreuung von Studierenden mit heterogenen Voraussetzungen sowie nicht einheitlichem Beginn der Arbeitsphase stellt auch die Betreuenden vor gro&#223;e Herausforderungen. Ziel war es daher ein Programm zu entwickeln, welches Studierende beim Theorie-Praxis-Transfer, insbesondere bei der Planung, Durchf&#252;hrung, Auswertung und dem Schreiben von Forschungsarbeiten, unterst&#252;tzt und gleichzeitig die Betreuenden entlastet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Didaktische Methoden: </Mark1>In der Abteilung Medizinische Ausbildungsforschung der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim durchlaufen Studierende im Rahmen ihrer Forschungsarbeit am Beispiel von &#220;bersichtsarbeiten den gesamten Forschungsprozess. Die pers&#246;nliche Betreuung wird an acht Meilensteinen des Prozesses durch Selbstlerneinheiten unterst&#252;tzt. Diese asynchronen Online-Trainingseinheiten bestehen neben anwendungsorientiertem Input aus verschiedenen Aufgabentypen zur Selbst&#252;berpr&#252;fung sowie zur Anwendung des vermittelten Wissens auf die eigene Forschungsarbeit. Am Ende jeder Trainingseinheit erhalten die Studierenden jeweils individuelles Feedback zu ihrem aktuellen Arbeitsstand durch die betreuende Person. Die Betreuung wird durch ein synchrones Forschungskolloquium erg&#228;nzt, in dem allgemeine wissenschaftliche Fertigkeiten in Workshops anhand konkreter Beispiele einge&#252;bt sowie die einzelnen Forschungsarbeiten pr&#228;sentiert und diskutiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Seit 2016 werden in der Abteilung Medizinische Ausbildungsforschung Forschungsarbeiten betreut. Insgesamt haben seither 61 Personen ihre Forschungsarbeit in der Abteilung begonnen, davon wurden 42 (69&#37;) erfolgreich abgeschlossen, 8 (13&#37;) abgebrochen, und weitere 11 (18&#37;) werden aktuell bearbeitet. Vor Einf&#252;hrung der asynchronen Trainingseinheiten konnten durchschnittlich vier Personen gleichzeitig betreut werden. Seit Einf&#252;hrung der Trainingseinheiten k&#246;nnen bis zu 12 Personen betreut werden. Die Qualit&#228;t der Forschungsarbeiten steigerte sich, sodass mittlerweile ein Poster, acht Vortr&#228;ge sowie zwei Artikel in Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren ver&#246;ffentlicht wurden. Neben diesen positiven Auswirkungen gibt es auch einige Lehren, die im Vortrag adressiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Durch die Kombination aus Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben sowie der individuellen Betreuung der Forschungsarbeit mit Hilfe von asynchronen Trainingseinheiten ist es gelungen, Studierende bei dem Theorie-Praxis-Transfer zu unterst&#252;tzen und ihren Lernprozess individuell zu begleiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message: </Mark1>Die individualisierte Betreuung von mehreren Studierenden, welche Wissenschaftskompetenzen im Rahmen einer Forschungsarbeit erwerben und anwenden sollen, ist umsetzbar, wenn sie in ein begleitendes flexibles Curriculum eingebunden ist.</Pgraph></TextBlock>
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