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    <IdentifierDoi>10.3205/25gma008</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gma0081</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Verbesserung der fr&#252;hen elterlichen Gesundheitskompetenz durch Test-enhanced Lernen &#8211; ein mehrdimensionaler Blick im Rahmen einer Studie</Title>
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          <Firstname>Florian</Firstname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Kommunikations- und Pr&#252;fungsforschung gGmbH, Heidelberg, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250908</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingCity>D&#252;sseldorf</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-01-08</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>Die Gesundheitskompetenz (GK) von Eltern ist hochrelevant f&#252;r eine gesunde Entwicklung von Kindern. Pro Jahr werden laut Statistischem Bundesamt rund 700.000 Neugeborene geboren, &#252;ber 95&#37; von Ihnen erhalten die U2 Vorsorgeuntersuchung durch eine&#47;n Kinder&#228;rzt&#47;in. Die Gesundheitsuntersuchungen f&#252;r Kinder sind als Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung in &#167;26 SGB V festgelegt (Kinder-Richtlinie des G-BA). Umfang und Themenspektrum der U2 Beratung sind breit gef&#228;chert. In einer Pilotstudie konnten wir zeigen, dass die subjektive elterliche GK als defizit&#228;r eingesch&#228;tzt wird <TextLink reference="1"></TextLink>. Bisher wurde allerdings nicht systematisch untersucht, welche vermittelten Inhalte des U2-Gespr&#228;chs von den Eltern &#252;berhaupt verinnerlicht werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In dieser Studie wurde den Eltern einen Tag nach Geburt Ihres Kindes die Teilnahme an der Elternbefragung angeboten. Mindestens ein Elternteil sollte zur Ermittlung der elterlichen GK einen im Expertenteam erstellten Fragebogen zur s&#228;uglingsbezogenen GK vor der U2 Untersuchung des Kindes ausf&#252;llen. Der Test bestand jeweils aus 9 Items, themenbezogen auf die Inhalte des U2 Gespr&#228;chs und wurde auf Tablets in insgesamt 9 Sprachen bereitgestellt.</Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich wurde die subjektive s&#228;uglingsbezogene GK durch die Kurzform des standardisierten European Health Literacy Questionnaire (HLS-EU-Q16) ermittelt.</Pgraph><Pgraph>Am Folgetag fand die U2 inklusive dem kinder&#228;rztlichen Aufkl&#228;rungsgespr&#228;ch statt. Komplementiert wurde dieses durch eine &#228;rztliche Fremdeinsch&#228;tzung der elterlichen GK und einem anschlie&#223;enden Post-Test, der den Zugewinn an s&#228;uglingsbezogener elterlicher GK dokumentieren sollte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In der Pilotphase konnten wir 60 Elternteile rekrutieren. Es bestand eine hohe elterliche Adh&#228;renz (92&#37;). Die M&#252;tter waren durchschnittlich 32,5 Jahre alt und 54,8&#37; von ihnen hatten ihr erstes Kind bekommen.</Pgraph><Pgraph>Im Pre-Test wurden durchschnittlich 5 (SD 2,4) von 9 Punkten erreicht. Die subjektive Gesundheitskompetenz hatten 40&#37; der Elternteile als problematisch und 31&#37; als inad&#228;quat eingesch&#228;tzt. Im Post-Test konnten wir eine Steigerung auf 7,5 Punkte (SD 1,4) verzeichnen und somit einen Zugewinn an s&#228;uglingsbezogener elterlicher Gesundheitskompetenz dokumentieren.</Pgraph><Pgraph>Themenbereiche wie Allergiepr&#228;vention, S&#228;uglingspflege oder Verhalten bei Schreiphasen waren h&#228;ufiger korrekt, dagegen wurden Themenbereiche wie Karies- oder Rachitisprophylaxe und Erkennen einer Gallengangsatresie seltener korrekt beantwortet. Die &#228;rztliche Fremdeinsch&#228;tzung lag nah an den erzielten elterlichen Punktwerten im Post-Test bei durchschnittlich 7,5 Punkten (SD 1,5).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Ausblick: </Mark1>Durch die beschriebene Intervention er&#246;ffnet sich den Eltern von Neugeborenen ein mehrstufiger Lernprozess, der zu einer Steigerung der elterlichen Gesundheitskompetenz f&#252;hrt. Der Bedarf konnte erneut eindrucksvoll aufgezeigt werden. Langfristig kann dieses Vorgehen zu einer optimierten Versorgung der Kinder f&#252;hren.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Richter MF</RefAuthor>
        <RefAuthor>Guthmann F</RefAuthor>
        <RefAuthor>J&#252;nger J</RefAuthor>
        <RefTitle>Die Gesundheitskompetenz junger Eltern im Rahmen der U2-Vorsorgeuntersuchung erscheint defizit&#228;r</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefBookTitle>Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) und des Arbeitskreises zur Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ). Freiburg, Schweiz, 05.-09.08.2024</RefBookTitle>
        <RefPage>DocP-27</RefPage>
        <RefTotal>Richter MF, Guthmann F, J&#252;nger J. Die Gesundheitskompetenz junger Eltern im Rahmen der U2-Vorsorgeuntersuchung erscheint defizit&#228;r. In: Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) und des Arbeitskreises zur Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ). Freiburg, Schweiz, 05.-09.08.2024. D&#252;sseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2024. DocP-27. DOI: 10.3205&#47;24gma168</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;24gma168</RefLink>
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    </References>
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